Blizzard feiert Diablos 30-jähriges Jubiläum mit einem umfassenden Update: einer brandneuen Hexenmeisterklasse, die gleichzeitig in Diablo 2: Resurrected, Diablo 4 und Diablo Immortal erscheint. Dieser beispiellose Schritt führt einen dämonischen Zauberer in die Geschichte der Serie ein und bietet den Spielern eine neue Möglichkeit, sich mit der Geschichte und dem Gameplay der Franchise auseinanderzusetzen.
Warlock-Ursprünge und Erweiterungsdetails
Der Hexenmeister ist kein wiederkehrender Held wie der Paladin; es ist völlig neu. Diese Klasse wurde entwickelt, um apokalyptische Zauber und dämonische Beschwörungen zu nutzen und bietet einen ausgeprägten „Heavy-Metal“-Ansatz für den Kampf gegen die größten Übel. Der Rollout ist ambitioniert:
- Diablo 2: Resurrected erhält heute die Erweiterung „Reign of the Warlock“ mit den Ursprüngen der Klasse. Dadurch können Spieler, die das klassische Erlebnis bevorzugen, die neuen Inhalte isolieren.
- Diablo 4 wird den Hexenmeister in die April-Erweiterung „Lord of Hatred“ integrieren, zusammen mit einer neuen Region namens Skovos – der Wiege der Zivilisation von Sanctuary.
- Diablo Immortal wird den Hexenmeister später in diesem Sommer eintreffen sehen, integriert in einen überarbeiteten Lut Gholein unter der Kontrolle des geringeren Übels, Andariel.
Evolution über Generationen hinweg
Dieser Multiplattform-Ansatz ist kein Zufall. Die Anwesenheit des Hexenmeisters in Diablo 2 repräsentiert seine Entstehung, während spätere Iterationen in Immortal und Diablo 4 seine Entwicklung innerhalb von Sanctuary demonstrieren. Laut Diablo 4-Erzähldesigner Matt Burns ermöglicht jede Version der Klasse, „ihre eigene Persönlichkeit“ auszudrücken.
Diablo 4s Lord of Hatred-Erweiterung: Mehr als nur eine neue Klasse
Die Diablo 4 -Erweiterung verspricht umfangreiche Überarbeitungen, die über den Hexenmeister hinausgehen. Ziel der Entwickler ist es, durch neu gestaltete Fähigkeitsbäume „viel mehr Build-Vielfalt“ zu schaffen und den Spielern umfassendere Anpassungsmöglichkeiten zu bieten.
- Warplans rationalisiert den Endgame-Fortschritt und ermöglicht es den Spielern, Aktivitäten wie Whispers, Helltides und Nightmare Dungeons in die Warteschlange zu stellen, um effiziente Belohnungen zu erhalten.
- Endless Echoes of Hatred -Events bieten kontinuierliche Herausforderungen.
- Saisonale Ränge bieten zusätzliche Anreize für engagierte Spieler.
Das Ziel besteht nicht darin, einen einzelnen Endspielpfad zu erzwingen, sondern den Spielern mehrere „Siegpunkte“ zu bieten, damit sie zufrieden sind. Die Erweiterung beinhaltet auch … Angeln, eine skurrile Ergänzung, die dazu dienen soll, das Leveldesign des Spiels zu erkunden.
Der mutige Schachzug von Diablo 2: Resurrected
Das Hinzufügen einer neuen Klasse zu Diablo 2 nach 25 Jahren ist riskant. Blizzard erkennt dies an und bietet den Hexenmeister als optionale Erweiterung an, um Puristen nicht zu verärgern. Laut Spieledesigner Tim Vasconcellos ist die Klasse selbst als „idealistischer Gelehrter“ konzipiert, der ins Chaos stürzt, wenn Sanctuary ihn am meisten braucht.
Die Gameplay-Schleife des Hexenmeisters dreht sich um das Beschwören, Binden und Verzehren von Dämonen, um seine Macht zu verstärken, und fügt sich nahtlos in das Diablo-Universum ein.
Das große Ganze: Ein 30-jähriges Vermächtnis
Das 30-jährige Jubiläum von Diablo wird mit einem bedeutenden Engagement für die Zukunft des Franchise gefeiert. Hier geht es nicht nur um Nostalgie; Es geht darum, einen Eckpfeiler des Action-RPG-Genres wiederzubeleben.
Die gleichzeitige Veröffentlichung von drei Spielen zeigt Blizzards Absicht, Diablo auch in den kommenden Jahren relevant, weiterentwickelt und furchteinflößend zu halten. Der Erfolg dieser Strategie hängt davon ab, wie gut die neuen Inhalte sowohl bei langjährigen Fans als auch bei Neulingen ankommen.






























