Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, bereitet sich darauf vor, noch in diesem Jahr einen Smartwatch-Konkurrenten zur Apple Watch auf den Markt zu bringen. Das Gerät, intern „Malibu 2“ genannt, wird über Standardfunktionen zur Gesundheitsüberwachung und einen integrierten Meta-KI-Assistenten verfügen. Dieser Schritt stellt einen strategischen Dreh- und Angelpunkt für Meta dar, das kürzlich seine Metaversum-Ambitionen zurückgefahren und gleichzeitig den Schwerpunkt auf tragbare Technologie verdoppelt hat.
Wearable Focus: Eine Antwort auf Metaverse-Herausforderungen?
Das Smartwatch-Projekt ist nicht ganz neu. Berichten zufolge handelt es sich um die zweite Iteration eines zuvor auf Eis gelegten Geräts, was darauf hindeutet, dass Meta schon lange darüber nachgedacht hat, in den Wearable-Markt einzusteigen. Während Gerüchten zufolge im ursprünglichen Design eine eingebaute Kamera enthalten sein sollte, ist unklar, ob diese Funktion in das Endprodukt integriert wird. Die Bedeutung der „2“ im Codenamen deutet auf eine Verfeinerung früherer Konzepte hin und zeigt, dass Meta dieses Unterfangen ernst meint.
Synergien mit bestehenden Produkten
Die Einführung einer Smartwatch passt zum bestehenden Hardware-Portfolio von Meta, einschließlich seiner VR-Headsets, Ray-Ban Meta-Datenbrillen und Oakley Meta-Datenbrillen. Das neue Gerät könnte eine gestenbasierte Steuerung dieser anderen Gadgets ermöglichen und so ein nahtloseres Ökosystem für Meta-Benutzer schaffen.
Kostensenkungsmaßnahmen und strategische Neuausrichtung
Metas erneutes Interesse an Smartwatches kommt, nachdem das Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter entlassen hat, die an Metaverse-Projekten arbeiten. Laut CEO Andrew Bosworth priorisiert das Unternehmen Wearables nun als Schlüsselkomponente seiner Zukunftsstrategie. Dies deutet darauf hin, dass Meta die praktischen Grenzen immersiver virtueller Welten erkennt und sich stattdessen auf greifbarere, verbraucherfreundliche Geräte konzentriert.
Die Verlagerung von Meta hin zu Wearables spiegelt einen breiteren Trend in der Technologiebranche wider, in der Unternehmen die Machbarkeit langfristiger Metaverse-Projekte zugunsten unmittelbarer Konsumgüter neu bewerten.
Die Einführung der Smartwatch könnte ein Signal für einen breiteren Trend in der Branche sein, der praktischen Hardware Vorrang vor spekulativen virtuellen Umgebungen einräumt. Wenn Meta erfolgreich ist, könnte es sich als wichtiger Akteur auf dem Wearable-Markt etablieren und eine einzigartige Alternative zu Apple und anderen etablierten Wettbewerbern bieten.






























