Midjourney hat gerade Co-Star gekauft.
Das KI-Unternehmen, das dafür bekannt ist, Text in Bilder umzuwandeln – von Katzenporträts bis hin zu Ultraschalluntersuchungen in medizinischer Qualität – ist offiziell in den Astrologiemarkt eingestiegen. Sie erwarben die personalisierte Horoskop-App Co-Star. Bloomberg brachte die Nachricht. Berichten zufolge wurde der Deal im Frühjahr abgeschlossen, die finanziellen Bedingungen bleiben jedoch geheim.
Es ist ein Dreh- und Angelpunkt, aber vielleicht nicht so seltsam, wie es klingt.
Warum Midjourney Co-Star gekauft hat
Co-Star ist eine kostenlose App. Es gibt Ihnen Tageshoroskope. Es prüft die Kompatibilität mit Freunden.
Laut FAQ mischt die App drei Dinge:
- Menschliche Einsicht
- NASA-Daten
- KI
Diese Mischung ist genau das, was Midjourney will.
Banu Guler, die Gründerin von Co-Star, bleibt für ihre App verantwortlich. Aber sie bekommt bei Midjourney auch einen neuen Titel: Chief Design Officer.
Holz sagte gegenüber Bloomberg, dass Guler und ihr Team da seien, um Midjourneys erste eigenständige Apps zu entwickeln. Derzeit generieren Sie Bilder auf Discord oder über eine Weboberfläche. Es ist funktional. Für einige Benutzer ist es auch chaotisch.
Gulers Team wird bei der Entwicklung dedizierter Apps helfen, beginnend mit der Bildgenerierung. Dann offenbar die Sterne.
Welche Strategie gewinnt: Horoskope oder Hyperrealismus?
Dieser Schritt signalisiert einen Wandel. Midjourney ist nicht mehr nur ein Werkzeug für Designer. Es wird zu einer Plattform. Vielleicht eine Lifestyle-Marke.
Durch die Integration von Co-Star profitiert Midjourney:
- Eine integrierte Benutzerbasis, die sich bereits mit täglichen Inhalten beschäftigt.
- Fachwissen in der Kombination von Daten mit menschenzentriertem Design.
- Ein Standbein in der „Personalisierungsökonomie“.
Holz glaubt, dass dieses Team die Art und Weise beeinflussen wird, wie Benutzer mit KI interagieren. Nicht nur Eingabeaufforderungen und Ausgaben. Aber Beziehungen.
Wird das funktionieren? Astrologie ist keine Wissenschaft. Aber auch die frühe KI-Kunst war es nicht.
Die Linien verschwimmen. Sie geben eine Eingabeaufforderung ein. Die KI interpretiert es. Die Sterne stimmen überein – oder auch nicht.
Es geht weniger darum, die Zukunft vorherzusagen, als vielmehr darum, die Schnittstelle dafür zu entwerfen. Gulers Rolle als CDO legt nahe, dass Midjourney sich darum kümmert, wie sich die Dinge anfühlen und nicht nur darum, wie sie aussehen.
Die App bleibt vorerst kostenlos. Die Horoskope laufen weiter.
Und irgendwo wird gerade eine neue Midjourney-App entwickelt. Eines, das nicht in Discord lebt. Eines, das zu Ihnen passt






























